20. Mai 2019

Vorwandmontage – ein Festhalten an alten Werten?

Die Einsparung von Energie zur Reduktion klimaschädlicher CO2-Emissionen und zur Entlastung erneuerbarer Energiequellen ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit– hierbei kann auch die Vorwandmontage ihren Anteil leisten.

„Am Markt treffen wir immer noch sehr oft auf Verarbeiter, die auf eine reine Winkelmontage unter der Zunahme von Dämmmaterial bei der Vorwandmontage schwören.“ erklärt Robert Leinert, Leiter Produktmanagement für Fenster und Außentüren der Meesenburg Gruppe. „Was jahrelang gut war, kann ja nicht plötzlich von heute auf morgen schlecht sein?" ist eine der Fragen mit denen unsere Kunden uns konfrontieren. Wir leisten dann immer ein stückweit Aufklärungsarbeit und sagen nicht, dass die Winkelmontage per se schlecht ist – wir zeigen aber auch auf, dass es besser geht.“

Für den Gebäudebereich ist das Passivhaus seit Jahrzehnten an dieser Stelle wegweisend, denn es zeigt, dass Energie- und Kosteneinsparungen mit einer Erhöhung des Wohnkomforts regelmäßig Hand in Hand gehen. Wichtig sind hier gut umsetzbare Lösungen auch im Detail. Aus diesem Grund haben wir uns für das Passivinstitut entschieden, damit es eine unabhängige Vergleichsstudie anstellen kann, in der die klassische Stahlwinkelmontage gegen ein modernes Vorwandmontagesystem aus EPS gegenübergestellt wird.

„Die Ergebnisse haben selbst uns in ihrer Deutlichkeit ein wenig überrascht.“ gesteht Dr.-Ing. Benjamin Krick, Autor der Studie. „Der Tenor der Studie ist jedoch selbstsprechend und sollte jeden Zweifler, der bisher das moderne EPS-Vorwandmontagesystem belächelt hat, überzeugen.“

Die Energieersparnisse, und einer damit verbundenen Reduzierung der CO2-Emissionen, die gegenüber einer klassischen Stahlwinkelmontage möglich sind machen auch den Unterschied aus, ob die Einhaltung der Richtlinien für Passivhausfenster, Behaglichkeitskriterium für die Klimazone kühl-gemäßigt von 0,85 W/(m²K), erzielt werden können.

Download: Passivhausstudie

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